In den vergangenen Jahren ließ der Winter auf sich warten und weiße Weihnachten blieben aus. Auch in diesem Jahr scheint es möglich, dass Schnee und Kälte erst im März auf uns einbrechen. Man sollte in jedem Fall darauf vorbereitet sein – gerade als Arbeitgeber. Denn: Der Winter bringt besondere Gefahren mit sich. Durch die nass-kalte Witterung kann es gerade bei der Arbeit im Freiem schnell zu Unfällen kommen und auch auf dem Weg zur oder von der Arbeit lauern Gefahren. Als Konsequenz sind lange Ausfallzeiten von Mitarbeitenden keine Seltenheit. Um dies zu vermeiden, sollten Arbeitgeber sich rechtzeitig mit den Risiken ihres Betriebsgeländes befassen und einen Winterdienst organisieren.

Bei der Organisation eines ordnungsgemäßen Winterdienstes sind einige Punkte zu berücksichtigen:

Der ordnungsgemäße Winterdienst

  • Die Einhaltung der Streu- und Räumpflicht: Arbeitgeber sollten dafür Sorge tragen, dass das Betriebsgelände und die umliegenden öffentlichen Wege geräumt und mit Streugut versorgt worden sind. Besonders die Anforderungen an die Streu- und Räumpflicht auf dem Betriebsgelände sind höher als bei privaten Grundstücken.
  • Auf Gefahrenquellen hinweisen: Gibt es bekannte Gefahrenquellen auf Ihrem Betriebsgelände? Weisen Sie auf diese ggf. gesondert mit einem Hinweisschild hin.
  • Information der Mitarbeitenden: Klären Sie Ihre Mitarbeitenden über mögliche Gefahrenquellen auf und informieren Sie über das richtige Verhalten bei veränderter Witterung auf dem Betriebsgelände.

Haben Sie Fragen zum Thema Winterdienst oder der betrieblichen Prävention im Allgemeinen? Sprechen Sie uns gerne an!

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