Besser aufgeklärt bei Arbeiten mit Infektionsgefährdung


In vielen Berufen spielt der Schutz vor gängigen Infektionskrankheiten eine zentrale Rolle. Dazu gehören vor allem Berufe, bei deren Ausübung enger Kontakt mit Menschen, aber auch mit Tieren, zum Alltag gehört. Betroffen sind beispielsweise medizinisches Personal wie Ärzte und Pflegepersonal, Mitarbeitende in der Kinder- oder Altenbetreuung sowie Tierpfleger, Förster und Personal im Garten- und Landschaftsbau. Aber auch Personen, die mit Abfall oder Abwasser in Berührung kommen, gehören zur Risikogruppe.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren, schreibt das Arbeitsschutzgesetz für die oben genannten Berufsfelder die arbeitsmedizinische Vorsorge bei Tätigkeiten mit Infektionsgefährdung, ehemals: Vorsorge G42, vor. Die Beschäftigten sind dazu verpflichtet, sich in Bezug auf die arbeitsmedizinische Gefährdung durch biologische Arbeitsstoffe beraten zu lassen. Jedoch sind sie nicht verpflichtet, das medizinische Untersuchungsangebot wahrzunehmen. Durch regelmäßig wiederkehrende Kontrollen vermindert sich allerdings das Risiko von Infektionen. Sie sind deshalb unbedingt zu empfehlen.

Wie schützt die Vorsorge?

Der jeweilige Umfang der Vorsorge richtet sich nach der spezifischen Tätigkeit. So liegt im medizinischen Bereich das Hauptaugenmerk auf dem Schutz vor impfbaren Krankheiten wie Hepatitis A und B, während Mitarbeiter der Forstwirtschaft vor allem vom Schutz vor Tetanus, FSME oder Borreliose profitieren. Generell ist es aber so, dass die Untersuchung immer

  • eine ausführliche Anamnese,
  • die Erhebung des Impfstatus,
  • eine Blut- und Urinkontrolle sowie
  • eine Beratung zu präventiver Reduzierung von Infektionsrisiken und
  • eine Aufklärung über Übertragungswege

beinhaltet.

Auch hier gilt die ärztliche Schweigepflicht

Auch die WENZA EWIV führt für ihre Kunden diese Vorsorge durch. Nach der Untersuchung erhält der Arbeitgeber eine Bestätigung über die Teilnahme sowie den Termin für die nächste Vorsorge. Der Arbeitnehmer bekommt einen als „persönlich/vertraulich“ gekennzeichneten Umschlag mit den Ergebnissen der Vorsorge und gegebenenfalls weiteren Empfehlungen des untersuchenden Betriebsarztes.

Haben Sie Fragen?

Die arbeitsmedizinischen Expertinnen und Experten der WENZA EWIV helfen Ihnen gern, wenn Sie Fragen zur Vorsorge für Tätigkeiten mit Infektionsgefährdung in Ihrem Unternehmen haben. Zur Aufklärung der Beschäftigten stellt die WENZA EWIV ihren Kunden außerdem spezielle Mitarbeiterinformationen über unterschiedliche Vorsorgen zur Verfügung. Sprechen Sie uns gern darauf an!

Related Posts