Risikofaktor Alkohol

Studien belegen, dass durchschnittlich 5 bis 10 Prozent aller Mitarbeitenden eines Unternehmens Alkoholprobleme haben. 11 Prozent aller Beschäftigten trinken täglich Alkohol am Arbeitsplatz, 41 Prozent immerhin gelegentlich. Mit gefährlichen Folgen: Alkoholkranke haben höhere Fehlzeiten und sind 3,5-mal so häufig in Arbeitsunfälle verwickelt. Ihre Arbeitsleistung ist gegenüber der ihrer Kollegen vermindert. …

Ordentliche Arbeitsplätze begünstigen richtiges Verhalten

Wie wirkt sich äußeres Chaos auf das Verhalten und die innere Einstellung von Menschen aus? Professor Hiltraut Paridon, Psychologin an der Hochschule für Gesundheit in Gera, sagt, dass ein chaotisches Umfeld vermutlich unkontrollierte oder maßlose Verhaltensweisen begünstige. Ihre These überträgt sie auf das Feld der Arbeitssicherheit und konstatiert: „Wir müssen …

Ersthelfer im Betrieb: im Notfall zur Stelle

Im betrieblichen Umfeld kommt es jedes Jahr zu zahlreichen medizinischen Notfällen. Dazu gehören Verletzungen durch Unfälle ebenso wie Herzprobleme oder Zuckerschocks. Dann sind die Ersthelfer gefragt, die sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes um die betroffene Person kümmern. Denn je nach Standort und Verkehrslage kann viel Zeit vergehen, bis der …

Für kleine und große Unternehmen essenziell: die betriebliche Notfallplanung

Ganz gleich, ob großes oder kleines Unternehmen: Plötzlich eintretende Notfälle sind überall denkbar. Der Sturz eines Mitarbeiters, das Ausbrechen eines Feuers – Ereignisse dieser Art können nicht nur Personen schaden. Eine langsame oder falsche Reaktion kann in solch einem Fall einen erheblichen Einfluss auf die Reputation und letztlich auf die …

Psychische Gefährdungen: nicht nur analysieren, sondern wirksam entgegenwirken

Laut des Gesundheitsreports 2017 der Techniker Krankenkasse (TK) hat sich der Anteil der Fehlzeiten aufgrund von Angst- und Belastungsstörungen in den letzten 15 Jahren mehr als verdoppelt. Insgesamt entfällt fast jeder sechste Fehltag in Deutschland auf psychische Erkrankungen. Aus gutem Grund ist es also seit 2015 gesetzlich vorgeschrieben, dass auch …

Gefährdungen bei Alleinarbeit richtig beurteilen

„Wenn eine Person allein, außerhalb von Ruf- und Sichtweite zu anderen Personen, Arbeiten ausführt“, dann spricht man von Alleinarbeit. So definiert es das Regelwerk der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Alleinarbeit zieht sich durch sämtliche Branchen: In der Industrie durch gesteigerte Automatisierung und den vermehrten Einsatz von Maschinen, im Handwerk, im …

Arbeiten mit Absturzgefahr: Übung für Kletterkünstler

Die OTG Objekt-Technik Gesellschaft für technische Betreuung mbH aus Bremen beauftragte die WENZA EWIV gemeinsam mit climBIG Industrieklettern damit, in ihrem Unternehmen eine Unterweisung und eine praktische Übung zur Absturzsicherung durchzuführen. Dabei erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst einen Überblick über die Prinzipien der Absturzsicherung und mögliche Sicherungsmaßnahmen wie zum …

Fachtagung in Hamburg: zwei Tage für den Arbeitsschutz

Sorgfältiger Arbeitsschutz ist nicht nur eine unternehmerische Pflicht. Er verringert auch krankheitsbedingte Ausfälle im Unternehmen und verbessert die Mitarbeiterzufriedenheit. Doch die Vorgaben für den Arbeitsschutz verändern sich fortlaufend, denn der Gesetzgeber reagiert mit neuen Vorschriften auf gesellschaftliche Entwicklungen. Fachkräfte für Arbeitssicherheit und andere verantwortliche Personen müssen sich weiterbilden, wenn sie …

Grippewelle: Ansteckung vermeiden, Ausfälle reduzieren

Es gibt kaum ein Unternehmen in Deutschland, das gerade keine Krankheitsausfälle aufgrund der Grippewelle zu beklagen hat. Dabei ist eine echte Grippe viel ernster als ein sogenannter grippaler Infekt. Darauf weist das Robert Koch Institut auf seiner Website hin. Eine Grippe wird durch Influenzaviren ausgelöst. Ihr plötzlicher Erkrankungsbeginn geht einher …

Arbeiten mit Absturzgefahr: prüfen, vorsorgen und schulen

Laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ist ein Absturz „das Herabfallen von Personen auf eine tiefer gelegene Fläche oder einen Gegenstand“. Die Höhe spielt dabei keine Rolle. Als Absturz gelten auch das Durchbrechen durch eine nicht tragfähige Fläche oder das Hineinfallen und das Versinken in flüssigen oder körnigen …