Telefon: 040 422 36 112

Die betriebliche Gesundheitsförderung an flexible Arbeitsmodelle anpassen

17. Aug 2020 | Betriebsarzt erklärt

Heutzutage erfreuen sich flexible Arbeitsmodelle und Beschäftigungsformen immer größerer Beliebtheit. Bereits vor der Corona-Krise hatte sich die freie Gestaltung der Arbeitszeit und auch des Arbeitsortes zur Nummer 1 der Wunschliste von Arbeitnehmenden gemausert. Der Wunsch ist durch die Krise allerdings auch zu einer Notwendigkeit geworden. Unternehmen sollten also spätestens jetzt auf die veränderten Beschäftigungsformen vorberietet sein. Denn: eine verringerte oder flexible Stundenzahl ist nicht mit einem verringerten Arbeitsschutz gleichzusetzen. Der Arbeitsschutz muss neugedacht werden.

Die jüngste Umfrage des Arbeitgeberbewertungsportals Kununu bestätigt: Die selbstbestimmte Wahl der Arbeitszeit und des Arbeitsortes ist der attraktivste Benefit, den ein Arbeitgeber bieten kann. 71 Prozent der Befragten bezeichneten flexible Arbeitszeiten und 55 Prozent die Möglichkeit auf Homeoffice als das Top-Benefit, für das sie auch auf durchschnittlich elf Prozent ihres Gehalts verzichten würden.

Arbeitsschutz: Anpassung der Maßnahmen

Die Initiative Gesundheit und Arbeit, kurz iga, veröffentlichte 2019 eine 52-seitige Broschüre, die sich den flexiblen Beschäftigungsformen und aufsuchender Gesundheitsförderung im Betrieb widmet. Sie enthält zahlreiche Beispiele für gesundheitsfördernde Maßnahmen in unterschiedliche Branchen. Unter aufsuchender Gesundheitsförderung versteht man die Gesundheitsförderung direkt am Arbeitsplatz. Das heißt, Maßnahmen, die

  • die sich ohne Mehraufwand in den Arbeitsalltag integrieren lassen,
  • direkt am Arbeitsplatz durchgeführt werden und
  • am besten während der Arbeitszeit stattfinden.

Arbeitgeber, die diese Art von Gesundheitsförderung anbieten, sollten sich dringend mit aufsuchenden Gesundheitsmaßnahmen beschäftigen. Anbieter wie die WENZA können Unternehmen helfen, diese Art von aufsuchender Gesundheitsförderung zu etablieren. Sie beschäftigen Arbeitsschutz-Profis, die für das Unternehmen zugeschnittene, individuelle Maßnahmen entwickeln können.

Über die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga)

In der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) arbeiten gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung zusammen. Ziel der Initiative ist es, arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren durch Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung vorzubeugen. iga ist eine Kooperation von BKK Dachverband e. V., der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), dem AOK-Bundesverband und dem Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek).

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Wenden Sie sich gerne auch an unsere Expertinnen und Experten für betriebliche Prävention.

Bedarfsrechner "Einsatzzeiten"

So gewinnen Sie einen ersten Überblick darüber, wie lange der Betriebsarzt in Ihrem Unternehmen tätig sein muss.

Alle relevanten Gesetze
im Überblick

Informieren Sie sich hier, welche Gesetze im Bereich der betrieblichen Prävention für Sie wichtig sind. 

Aktuelle Nachrichten zu Vorschriften, Verordnungen, Regeln

 Informieren Sie sich hier über die aktuelle Berichterstattung zu Vorschriften, Verordnungen und Regeln, die sie im Bereich der betrieblichen Prävention beachten müssen.

WENZA TÜV-Süd Zertifikat ISO 9001 Unser Unternehmen ist zertifiziertnach ISO 9001. Mehr dazu unter Zertifizierung.

Teilen