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DSGVO: Die Herausforderungen für Gastronomen in Zeiten von Corona

19. Jun 2020 | Datenschutz informiert

In immer mehr Bundesländern werden die bestehenden Corona-Beschränkungen aufgehoben. Seit den Lockerungen füllen sich die Cafés, Restaurants und Bars. Voraussetzung für den Besuch von Gastronomie jeglicher Form ist neben dem Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln die Registrierung als Gast. Das heißt: Besucherinnen und Besucher müssen ihre Daten hinterlegen, um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können. Problematisch: Viele Gastronomen bedenken dabei nicht den Datenschutz und viele Unternehmer verstoßen bereits gegen die Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO. 

Genaue Vorgaben  

Die DSGVO gibt genau vor, wie mit personenbezogenen Daten umgegangen werden muss. Die DSGVO verlangt ein klares Konzept für die Speicherung personenbezogener Daten. Zudem gibt es konkrete Vorgaben, wie diese Dokumente vernichtet werden sollen. Die meisten Gastronomen haben bisher keinen klar definierten Prozess, das birgt Risiken und kann letztlich sehr teuer werden. Die Informationsplattform Internet World Business berichtete von insgesamt 206.326 Verstößen innerhalb den ersten neun Monate nach Inkrafttreten der der DSGVO im Mai 2018. Der wohl bekannteste (und teuerste) Verstoß des Telekommunikationsdienstleister 1&1 Telecom GmbH wurde mit einem Bußgeld von 9.550.000 Euro belegt.

Herausforderung insbesondere für Gastronomen 

Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollten sich Gastronomen dringend dem Thema Datenschutz widmen. Strenggenommen, sollte bereits die Erhebung der Daten digitalisiert und nicht mit Papier und Stift passieren. Das Speichern und die Lagerung der Daten werden in der Regel bis zu vier Wochen aufbewahrt. Während dieser Zeit müssen die Daten so gespeichert werden, dass sie vor unberechtigten Zugriffen jederzeit geschützt sind. „Aktuell scheint es, dass es die Diskussionen zum Datenschutz in den vergangenen Jahren nie gegeben hat. Zu sorglos erfolgt der Umgang seitens der Restaurants mit diesem sensiblen Thema“, warnt Felix Schönfelder, Geschäftsführer der Socialwave GmbH. Das Unternehmen ist auf Marketinglösungen für Gastronomiebetriebe spezialisiert. Schönfelder rät Restaurant- und Bar-Betreibern dringend zu digitalen Lösungen, weil damit mehr Sicherheit in Zusammenhang mit der DSGVO gegeben ist.

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Generell bietet es sich an, den Datenschutz an Profis zu übergeben. Die WENZA beschäftigt Datenschutz-Experten, die Ihnen jederzeit für Fragen zu Verfügung stellen. Fakt ist, je intensiver sich Unternehmer mit dem Thema auseinandersetzen, desto mehr Vertrauen schaffen sie.

Die WENZA bietet unteranderem: 

  • Regelmäßige Check-ups der technischen Sicherheitssysteme
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  • Beratung und Unterstützung
  • Datenschutzanalysen (Audits)
  • Unterweisungen und Schulungen der Mitarbeiter
  • Erstellung oder Begutachtung von Datenschutzkonzepten
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Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, melden Sie sich gerne jederzeit an die Expertinnen und Experten der WENZA EWIV.

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