Psychische Gefährdungen: nicht nur analysieren, sondern wirksam entgegenwirken


Laut des Gesundheitsreports 2017 der Techniker Krankenkasse (TK) hat sich der Anteil der Fehlzeiten aufgrund von Angst- und Belastungsstörungen in den letzten 15 Jahren mehr als verdoppelt. Insgesamt entfällt fast jeder sechste Fehltag in Deutschland auf psychische Erkrankungen. Aus gutem Grund ist es also seit 2015 gesetzlich vorgeschrieben, dass auch psychische Gefährdungen in die Gefährdungsbeurteilungen aufgenommen werden müssen.

Die allermeisten Arbeitgeber nehmen das Thema ernst und investieren viel Zeit in die Analyse der möglichen Gefährdungen. Hierfür werden meist schriftliche Befragungen unter den Mitarbeitenden durchgeführt. Aber auch Beobachtungen, Gespräche und Workshops können in diese Analysen einfließen. So ist es möglich, psychische Gefährdungen zu erkennen und richtig zu beurteilen.

In der Praxis hapert es allerdings oft daran, daraufhin die richtigen Gegenmaßnahmen zu treffen. Im schlimmsten Fall sind dann die Mitarbeiter enttäuscht, weil sie sich von der Analyse versprochen haben, dass nun „etwas passiert“.

Hilfestellung auch bei Gefährdungen im Privatleben

Die WENZA EWIV hat deshalb ein interdisziplinäres Team zusammengestellt, das die psychischen Gefährdungen von Mitarbeitenden in acht ausgewählten Unternehmen untersucht. Eine erste wichtige Erkenntnis lautet: Häufig ist die Arbeit gar nicht der Grund für psychische Probleme. Eine starke familiäre Belastung, finanzielle Sorgen oder Suchtkrankheiten sind typische Auslöser. Dennoch belasten diese Probleme den Betrieb ebenso wie „hausgemachte“. Arbeitgeber sollten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern deswegen auch für diese Gefährdungen Lösungen anbieten. Das kann beispielsweise eine psychosoziale Ad-hoc-Beratung sein, aber auch eine Sprechstunde mit einem Finanzberater oder Juristen.

Im nächsten Schritt wird das interdisziplinäre Team der WENZA EWIV Instrumente identifizieren, die geeignet sind, typischen psychischen Gefährdungen im Unternehmen entgegenzuwirken. Hierdurch sollen Unternehmen in die Lage versetzt werden, nach der Analysephase möglichst einfach Maßnahmen zu ergreifen, um diese Gefährdungen zu minimieren.

Haben Sie Fragen zum Thema? Brauchen Sie Unterstützung bei der Erstellung psychischer Gefährdungsbeurteilungen? – Dann fragen Sie die Experten der WENZA EWIV!

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