So arbeitet Deutschland: BAuA-Arbeitszeitbefragung 2015 und 2017 im Vergleich


Die Gestaltung der Arbeitszeit gehört zu den zentralen Themen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Dabei geht es vor allem um die Dauer und die Lage der Arbeitszeiten. Auch die Themen Ruhezeiten und Planbarkeit sind wichtige Bestandteile. Die Arbeitszeitbefragung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) beschäftigt sich mit diesen wichtigen Punkten. Der jetzt veröffentlichte Bericht der BAuA vergleicht die Ergebnisse der Befragungen aus den Jahren 2015 und 2017:

Insgesamt wenig Veränderung bezüglich Dauer, Lage und Flexibilität

Laut BAuA berichten nach wie vor 43 Prozent der Beschäftigten mindestens einmal im Monat am Wochenende zu arbeiten. Jeder siebte Befragte erfährt zudem häufige Änderungen der Arbeitszeiten. Interessant: Der Anteil ist zwar konstant geblieben, jedoch hat sich der Ankündigungszeitraum solcher Änderungen 2017 im Vergleich zu 2015 verkürzt. Ein Drittel berichtet, erst am Vortag von den Änderungen zu erfahren.

Einen Grund für die wenig veränderten Ergebnisse sieht die BAuA in der gleichgebliebenen Arbeitszeitgesetzgebung sowie wenigen Änderungen in Tarifverträgen.

Leichte Zunahme des Handlungsspielraums in der Gestaltung der Arbeitszeit

Die Handlungsspielräume in Bezug auf die Gestaltung der eigenen Arbeitszeit haben im Vergleich zu 2015 eher zugenommen. Dazu gehören der Einfluss auf Arbeitsbeginn und -ende, die Pausengestaltung oder die Möglichkeit, ein paar Stunden oder Tage frei zu nehmen. Ein wichtiger Faktor für die Zufriedenheit von Beschäftigten.

Die Gestaltung der Arbeitszeiten hat erheblichen Einfluss auf die Motivation Ihrer Mitarbeiter und ist eine der wichtigsten Fragen auf dem Gebiet des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Die WENZA hilft Ihnen gerne dabei, Ihren Arbeits- und Gesundheitsschutz systematisch zu organisieren. Sprechen Sie uns gerne an!  

 

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