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Studie des Justizministeriums zeigt Musterlösung für DSGVO-konforme Opt-in-Verfahren

18. Sep 2020 | Datenschutz informiert

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz veröffentlicht den Abschlussbericht des Forschungsprojekts „Innovatives Datenschutz-Einwilligungsmanagement“. Für das Projekt beauftragte das Justizministerium Forscherinnen und Forscher des Instituts für Verbraucherpolitik ConPolicy. Die übergeordnete Erkenntnis des Berichts zeigt, dass es durchaus eine nutzerfreundliche Möglichkeit einer Datenschutz-Einwilligung gibt – ohne Cookie-Banner und Co.

Musterlösung für DSGVO-konforme Opt-in-Verfahren

Die Musterlösung testeten die Expertinnen und Experten von ConPolicy mit Miele und der Deutschen Telekom. Heise Online schreibt dazu: „Insgesamt sollte ein Opt-in-Verfahren laut dem Bericht einfach bedienbar, nutzergruppenspezifisch gestaltet und mit unterschiedlichen Endgeräten kompatibel sein. Übergeordnet dürfe das Modell ‚nicht vom Wesentlichen ablenken‘. Die Entwickler sollten ‚eine manipulierende Gestaltung oder Framing‘ der Inhalte etwa durch ‚Dark Patterns‘ unterlassen. Zur nachträglichen Verwaltung der erteilten Einwilligungen und Datenverarbeitungen sowie zur erleichterten Handhabe von Nutzungsrechten sollte ein ‚Datenschutz-Cockpit‘ zur Verfügung gestellt werden.“

Studie: Mehrheit befürwortet individuelle Einstellungsmöglichkeiten

Inhalt des Forschungsprojekts „Innovatives Datenschutz-Einwilligungsmanagement“ des Justizministeriums war auch eine repräsentative Online-Befragung zu DSGVO-konformen Opt-in-Verfahren. Das Ergebnis dieser Studie zeigt, dass die überwiegende Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher eine individuelle Wahl- und Eistellungsmöglichkeit klar befürworte. Das zeigt im Umkehrschluss, dass das Wahllose anklicken aller Optionen ein Mythos ist. Die Ergebnisse der Studie zeigen zudem, dass die große Mehrzahl der Befragten es problematisch sieht, wenn sie Online-Services ausschließlich bei Einwilligung der Datenverarbeitung nutzen können.

Datenschutzkonform arbeiten – Unwissen schützt vor Strafen nicht

Wenn Ihr Unternehmen in irgendeiner Art und Weise personenbezogene Daten verarbeitet, dann müssen Sie sich an eine Vielzahl an Richtlinien in Bezug auf den Datenschutz halten. Wer gegen geltende Bestimmungen verstößt, der muss mit hohen Strafen rechnen. Aus diesem Grund lassen sich viele Unternehmen durch externe Beraterinnen und Berater zum Datenschutz beraten. Das Portfolio der PROTEKTO umfasst im Bereich des Datenschutzes:

  • Regelmäßige Check-ups der technischen Sicherheitssysteme
  • Externe Datenschutz-Beauftragte
  • Beratung und Unterstützung
  • Datenschutzanalysen (Audits)
  • Unterweisungen und Schulungen der Mitarbeitenden
  • Erstellung oder Begutachtung von Datenschutzkonzepten
  • Rechtssichere Verträge und Datenschutzerklärungen

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