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Studie zeigt: Köche leiden besonders häufig unter körperlicher und psychischer Erschöpfung

6. Jul 2020 | Betriebsarzt erklärt

Stress und Erschöpfung im Gastgewerbe ist Alltag. Besonders der Beruf des Kochs ist anstrengend und hektisch, die Arbeitszeiten sind lang. Das zeigt auch das Faktenblatt „Kochen als Beruf – Leidenschaft mit hohem körperlichen Einsatz“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Während etwa rund 12 Prozent der Beschäftigten in Deutschland über 48 Stunden pro Woche arbeiten, sind es bei den Köchen 19 Prozent – bei Köchen im Gastgewerbe sogar 27 Prozent. 82 Prozent der Köche – und damit mehr als drei Viertel von ihnen – leiden an Muskel-Skelett-Beschwerden. Im Vergleich dazu sind nur 51 Prozent der Beschäftigten in anderen Branchen von Beschwerden dieser Art betroffen. Das Faktenblatt der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeigt zudem, dass jeder zweite Koch sich körperlich erschöpft fühlt.

Schnelligkeit, Multitasking und Leistungsdruck führt zu Erschöpfung

In Deutschland arbeiten über 500.000 Köche. Sie sind in Kantinen und Hotels, Restaurants und Krankenhäusern tätig. Anders als in anderen Branchen wird der Job des Kochs besonders von jüngeren Arbeitnehmern ausgeübt. Die BAuA schreibt in ihrer Pressemitteilung „Fakten: Jeder zweite Koch fühlt sich erschöpft“: „Ein Drittel der Köche (31 Prozent) ist unter 35 Jahre alt – im Gastgewerbe sind es sogar 38 Prozent. Multitasking, Schnelligkeit und Zeitdruck sind unter Köchen die bestimmenden Belastungsfaktoren.“ Untermauert werden diese Aussagen von folgenden Ergebnissen:

  • 71 Prozent müssen verschiedene Aufgaben gleichzeitig betreuen
  • 65 Prozent müssen sehr schnell arbeiten
  • 61 Prozent arbeiten unter starkem Leistungs- und Termindruck

 

Mitarbeiter-Care: So können Arbeitgeber vorsorgen

Psychische und körperliche Belastungen können den Mitarbeitenden und damit letztlich auch dem Unternehmen nachhaltig schaden. Fehltage oder auch längere Ausfälle – zum Beispiel in Form eines Burn-outs – können die Folge sein. Die meisten Arbeitnehmer haben Respekt davor, sich ihren Arbeitgebern anzuvertrauen, wenn sie leiden. Dabei könnte ein Gespräch vor den Folgen von körperlichem oder psychischem Stress schützen. Die WENZA hat für Unternehmen ein System erarbeitet, dass es ermöglicht dem Wunsch nach Anonymität von Seiten der Mitarbeitenden entgegenzukommen. Mitarbeiter-Care ermöglicht Arbeitnehmenden eine psychosoziale Beratung – anonym, online oder telefonisch. Sie bietet:

  • psychosoziale Beratung ohne Voranmeldung
  • schnelle Hilfe bei psychischen Problemen
  • interdisziplinäres Expertenteam
  • internetbasiertes System

 

Und der Betriebsarzt?

Auch körperliche Beschwerden sollten ernstgenommen werden. Es macht Sinn, dass Unternehmer ihre Mitarbeitenden regelmäßig die Möglichkeit geben, sich durch einen Betriebsarzt checken zu lassen. Auch hier können Anbieter wie die WENZA helfen und ggf. einen Betriebsarzt stellen.

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, melden Sie sich gerne jederzeit bei den Expertinnen und Experten der WENZA EWIV.

 

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