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Verkehrssicherheit bei beruflichen Fahrten mit dem Fahrrad: So können Arbeitgeber nachhelfen

1. Jul 2020 | Arbeitssicherheit, Sicherheitsfachkraft rät

Durch die anhaltende Corona-Pandemie ist die Verkehrsbelastung in deutschen Städten teils um 40 Prozent gesunken. Weniger motorisierter Individualverkehr, mehr Fußgänger und vor allem mehr Radfahrer. Eine gesunde Bilanz für Mensch und Umwelt. Allerdings birgt der zunehmende Fahrradverkehr auch Gefahren, denn die Verkehrssicherheit für Radfahrer verschlechtert sich seit Jahren. Das untermauern auch die Unfallzahlen 2018 des Statistischen Bundesamts. Sie zeigen: Im Autoverkehr sterben weniger Menschen als früher, unter den Radfahrern steigt die Zahl. Gerade in Großstädten nutzen jedoch immer mehr Arbeitnehmer das Fahrrad für ihren Dienstweg. Deshalb sollten auch Arbeitgeber aktiv werden, um die Verkehrssicherheit ihrer Mitarbeitenden zu stabilisieren.

Was kann das Unternehmen tun?

Arbeitgebenden sollte die Gesundheit ihrer Belegschaft am Herzen liegen, schließlich sind sie der Schlüssel zum Erfolg. Dabei sollte nicht nur der Schutz vor unmittelbaren Gefahren am Arbeitsplatz, sondern auch auf dem Weg dorthin analysiert werden. Denn: Unfälle – gerade mit dem Fahrrad – haben oft lange Fehzeiten zu Folge. Das kann den Geschäftsbetrieb nachhaltig beeinflussen. Unternehmen haben mehrere Hebel, um ihre Mitarbeiter für die Risiken auf dem Weg zur Arbeit zu sensibilisieren. Ähnlich wie bei der Einweisung am Arbeitsplatz, kann es Sinn machen, die fahrradfahrende Belegschaft zu unterweisen. Ein wichtiges Thema könnte dabei die Wahl der sichersten Route zum Arbeitsplatz sein. Beraten Sie Ihre Mitarbeitenden und informieren Sie Ihre Belegschaft, sollte es Baustellen in unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatzes geben, die eine potentielle Gefahr der Verkehrssicherheit für Fahrradfahren darstellen könnten.

Verkehrssicherheit maximieren

Ein weiterer Hebel, um das Risiko von Verkehrsunfällen zu minimieren, ist das Bereitstellen von geeigneten Parkplätzen für die Fahrräder. Sie sollten von Nässe und Kälte geschützt werden, damit sie funktionstüchtig bleiben und damit eine optimale und sichere Nutzung zulassen. Wer einen Schritt weitergehen möchte, könnte seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen jährlichen Check-up der Fahrräder ermöglichen. So ist gewährleistet, dass sie sich in einem verkehrssicheren Zustand befinden und keinerlei technische Defekte aufweisen.

Arbeitssicherheit – wichtiger Bestandteil des Arbeitsschutzes

Sind Sie sich sicher, dass Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sinne der Arbeitssicherheit ausreichend geschützt sind? Als Arbeitgeber sind Sie dazu verpflichtet, ihre Belegschaft vor Gefahren zu schützen. Dazu gehört auch eine ausreichende Analyse und Beurteilung der Arbeitsplätze. Die Ergebnisse dieser Analysen werden in Gefährdungsbeurteilungen festgehalten und entsprechende Maßnahmen abgeleitet. Die WENZA kann Ihnen dabei helfen. Sie beschäftigt Expertinnen und Experten für die Felder Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit, Brandschutz, Datenschutz, Elektrosicherheit und Qualitätsmanagement. Das Unternehmen stellt zudem Sicherheits- und Brandschutzbeauftragte.

Rechtliche Grundlagen

Die Arbeitssicherheit ist Bestandteil des Arbeitsschutzes. Die gesetzliche Grundlage stellt damit das Arbeitsschutzgesetz, das entsprechende Regularien zur Gestaltung der Arbeit und zur Verhütung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren fordert. Neben dem Arbeitsschutzgesetz fußt die Arbeitssicherheit auch auf den Inhalten des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG), sowie der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV). „Bei der Fülle an Auflagen und Gesetzen kann man schnell den Überblick verlieren“, weiß Kent Schwirz. Deshalb kann es sinnvoll sein, das Unternehmen hinsichtlich des Arbeitsschutzes durch einen externen Anbieter prüfen zu lassen. „So können sich Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dem Kerngeschäft widmen.“

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, melden Sie sich gerne jederzeit bei den Expertinnen und Experten der WENZA EWIV.

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