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Was tun, wenn der Arbeitsschutz im Betrieb nicht mehr funktioniert?

26. Mai 2017 | Arbeitssicherheit

  • Ihr Betrieb hat auf der Grundlage von Arbeitsplatzbegehungen und unter Einbeziehung der Mitarbeiter alle Gefährdungen, die im Betrieb bestehen, ermittelt und beurteilt.
  • Die hierfür geltenden gesetzlichen Vorschriften, Verordnungen, technischen Regeln und die branchenspezifischen Vorgaben Ihrer Berufsgenossenschaft sind Ihnen bekannt.
  • Zusätzlich werden Sie in Ihrem Betrieb durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit informiert und beraten. Sie haben somit alle erforderlichen Schutzmaßnahmen organisiert.

Aber dennoch funktioniert Ihr Arbeitsschutz nicht mehr und die Unfallzahlen steigen?
So ähnlich erging es gerade einem Unternehmen mit rund 400 Mitarbeitern aus der Verpackungsindustrie. An unterschiedlichen Standorten griffen die Mitarbeiter in laufende Maschinen hinein. Sie trugen ihre Schutzkleidung nur teilweise oder gar nicht und hielten sich nicht an die allgemeinen Sicherheitshinweise.

Mit der Zeit wird man leichtsinnig

Wie kann es – trotz aller Sicherheitsvorkehrungen – dazu kommen? Besonders nachlässig sind oft gerade die erfahrenen Kollegen und die Führungskräfte. Denn sie haben das Gefühl, alle Gefahren schon zu kennen und einschätzen zu können. Aus Bequemlichkeit wird dann schon einmal der Helm weggelassen. Doch gerade die langjährigen Mitarbeiter sollten mit gutem Beispiel vorangehen. Wenn sie Helm und Schutzbrille tragen, werden es die neuen und jüngeren ihnen gleichtun.
Bei dem Unternehmen aus der Verpackungsindustrie lag genau hierin das Problem. Die WENZA stellte bei der gemeinsamen Bestandsaufnahme mit der internen Fachkraft für Arbeitssicherheit schnell fest, dass der Arbeitsschutz von oben nicht nachhaltig genug gelebt wurde. Bei vielen Führungskräften konnte man eine besorgniserregende „Betriebsblindheit“ feststellen. Diese führte zu Nachlässigkeiten im gesamten Betrieb.
Im ersten Schritt sensibilisierte die WENZA deshalb die Geschäftsführer und Führungskräfte für den Arbeitsschutz. Hierbei erhielten sie einen umfassenden Überblick über die Rechte, Pflichten und Verantwortlichkeiten sowie die Anforderungen an eine „gerichtsfeste Organisation“. Außerdem wurden sie darüber aufgeklärt, welche Handlungen, Duldungen oder Unterlassungen zu welchen rechtlichen Konsequenzen für das Unternehmen und die verantwortlichen Personen führen können.

Das Ergebnis: weniger Unfälle

Im zweiten Schritt entwickelte die WENZA gemeinsam mit den Führungskräften ein ganzheitliches und vor allem nachhaltiges Arbeitsschutzmanagement-System (AMS). Dieses wurde anschließend den Mitarbeitern an allen Standorten vorgestellt. Unternehmensleitung, Führungskräfte und Mitarbeiter arbeiten jetzt einheitlich mit dem neuen AMS. Seither wird der Arbeitsschutz wieder aktiv gelebt – sowohl von den Führungskräften als auch von den Mitarbeitern.
„Die Unfallzahlen im Unternehmen sind deutlich zurückgegangen und die Motivation – besonders in Bezug auf den Arbeitsschutz – ist an allen Standorten ist spürbar besser geworden“, erklärt ein Unternehmenssprecher.
Wenn auch Sie das Gefühl haben, dass der Arbeitsschutz in Ihrem Unternehmen einen Motivationsschub braucht, hilft die WENZA EWIV Ihnen gern. Sprechen Sie uns an!

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